South Western Townships (SoWeTo)
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Das berühmt berüchtigte ehemalige Township von Soweto - rund 15 Kilometer vom Zentrum Johannesburgs entfernt - umfasst heute ein Gebiet von 63 qkm, auf denen schätzungsweise 2 Millionen Menschen leben. Ursprünglich entstanden als zeitlich begrenzte Wohnquartiere für die Minenarbeiter, wurde Soweto durch den "Urban Areas Act" von 1923 zum Ghetto der schwarzen Bevölkerung von Johannesburg.
Auch heute leben hauptsächlich Schwarze in Soweto. Viele Menschen aus ländlichen Gebieten kommen in die Stadt, um im benachbarten Johannesburg Arbeit zu finden. Doch passende Jobs sind rar und somit entstehen innerhalb kürzester Zeit immer neue kleine Armutssiedlungen.
Zwar ist Soweto keineswegs nur ein mit Wellblechhütten vollgepferchtes Elendsareal - auch hier gibt es bessere Wohngegenden, und auch hier gibt es halbwegs funktionierende soziale Einrichtungen wie Schulen und Krankenhäuser - dennoch ist der vorherrschende Eindruck in Soweto der von grosser Enge und Armut. Damit einher gehen Gewalt und Kriminalität, die von der Polizei kaum in den Griff zu bekommen ist.
"Rollentausch"
Das Hector Peterson Memorial in Soweto erinnert an die Opfer der Schülerproteste in Soweto (Südafrika) 1976.
Am 16. Juni 1976 demonstrieren etwa 15.000 Schüler friedlich gegen die Einführung von Afrikaans als Unterrichtssprache. Als Polizeikräfte plötzlich das Feuer auf die Menge eröffnen, kommen zahlreiche Jugendliche ums Leben. Unter ihnen ist auch der 12-jährige Hector Peterson, der zur Symbolfigur der sich anschließenden Aufstände gegen das Apartheids-Regime wird.
Im Juni 2002 weihte Nelson Mandela das Hector Peterson Memorial ein zum Gedenken an Hector Peterson und all der anderen Jugendlichen, die am 16. Juni 1976 und in den darauf folgenden Monaten ihr Leben verlieren.
Mittwoch, 9. Januar 2008
Special: SoWeTo
um
20:49
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