Samstag, 12. Januar 2008

Special: Kruger Nationalpark

Nachdem der Aufenthalt im Krüger Nationalpark heute zu Ende ging hier noch ein kleines Special:

Übersichtskarte Kruger-Nationalpark
Link zur offiziellen Website des KNP

Unsere Reisenden befanden sich übrigens ganz im Südwesten des Parks, am Kruger Gate.

Hier könnt ihr euch mal ansehen wann und wo welche Tiere gesichtet wurden. Scheint schon auch ein bisschen Glück dazu zu gehören, aber ich denke heute Abend wissen wir genaueres.
Link zu den Big Five Sightings

Wer sich für eine Reise in den Kruger-Nationalpark interessiert kann mal bei Wikivoyage vorbei schauen.

Der Link eignet sich auch hervorragend für Leute die schon dort waren und nicht wissen, dass man dort auch Buschwanderungen machen kann ;-)

Der Kruger National Park (Aussprache: Krüger) ist für viele internationale Besucher das Reiseziel in Südafrika schlechthin. Entsprechend gross ist der Andrang, und jedes Jahr werden mehr als eine halbe Million Besucher registriert. Das Schutzgebiet wurde am 26. März 1898 von Präsident Paul Kruger als Sabie Game Reserve zum Schutz der Wildnis gegründet. Es war das erste in Afrika. Nachdem Jäger den ursprünglich reichen Wildbestand des Gebietes erheblich dezimiert hatten, wurde alles Land zwischen Sabie und Crocodile River unter Naturschutz gestellt, um das Überleben der noch vorhandenen Tiere zu sichern. 1926 erhielt das Gebiet den Status Nationalpark und wurde in seinen heutigen Namen umbenannt.Erst 1961 wurde der inzwischen erweiterte Kruger Park eingezäunt. Der Park erstreckt sich vom Crocodile River im Süden bis zum Limpopo Grenzfluss im Norden. Er ist insgesamt 350 km lang, 65 km breit und umfasst eine Fläche von rund 20.000 qkm - das entspricht ungefähr der Grösse von Rheinland-Pfalz und ist heute das größte zusammenhängende Schutzgebiet für wilde Tiere in Südafrika.
Seit Beginn der 2000er Jahre wird der Park nach Mosambik und Simbabwe erweitert. Zum Great Limpopo Transfrontier Park gehören neben dem Kruger-Nationalpark und dem Limpopo-Nationalpark in Mosambik und der Gonarezhou-Nationalpark in Simbabwe. Die Zäune zwischen Südafrika und Mosambik wurden in den letzten Jahren abgerissen. Um Touristen den Wechsel nach Mosambik zu ermöglichen, wurde zwischen den Park-Teilen der neue Grenzübergang Giriyondo gebaut.
Zahlreiche Großwildumsiedlungen – unter anderem von Elefanten, Giraffen, Zebras und Kaffernbüffeln – fanden statt, und nicht alle verliefen erfolgreich. Teile der umgesiedelten Elefantenherden sind wieder nach Südafrika zurückgelaufen. Es könnte noch Jahre dauern, den Wildbestand auf der Mosambik-Seite zu erhöhen.

Das Wildlife- und Umweltmanagement der Parkverantwortlichen sind weltweit führend. Allein 336 Baumarten, 49 Fisch- und 34 Amphibienspezies, 114 Reptilienarten, 507 Vogel- und 147 Säugetierarten sind in diesem Nationalpark ansässig. Darunter natürlich auch die 'Big Five' welche auch das südafrikanische Papiergeld schmücken: Nashorn, Elefant, Leopard, Löwe und Büffel. Neben dem Überfluss an Flora und Fauna finden sich hier auch historische Attraktionen von unschätzbarem archäologischen Wert wie z. B. die prähistorischen Siedlungen von Masorini und Thulamela.
Insgesamt führt ein Strassennetz von 1863 km Länge durch das Gebiet, davon sind 697 km asphaltiert. Für die Besucher stehen zahlreiche unterschiedlich ausgestattete "Restcamps" zur Verfügung, meist in wunderschöner Lage. Innerhalb des Parkgeländes darf man sich nur von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang bewegen. Ansonsten muss man den Park verlassen oder sich in die umzäunten Camps begeben.
Für Tierbeobachtungen ist die trockene Winterzeit, also die Monate Juni bis September, am besten geeignet. Das Gras steht dann niedrig, Büsche und Bäume sind nicht belaubt und ermöglichen einen freien Blick. Da es im Winter so gut wie nie regnet, kommen die meisten Tiere morgens und abends an die Wasserstellen zum Trinken und können dort gut vom Auto aus beobachtet werden.
Der Krugerpark befindet sich in einem malariagefährdeten Gebiet. Die Einnahme einer Prophylaxe wird empfohlen.

Ich habe Christiane und Tom gebeten mal einen kleinen Film für uns zu drehen. Thx Ihr Beiden!

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