München – Eine Münchnerin ist nach einer Kenia-Reise allein zuhause an Malaria gestorben. Die 63 Jahre alte Frau sei am 9. Januar tot in ihrer Wohnung gefunden worden, teilte das Tropeninstitut am Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität am Freitag mit.
Die Obduktion habe ergeben, dass die Frau an der gefährlichen Malaria tropica starb. Sie sei am 19. Dezember von einer dreiwöchigen Kenia- Reise zurückgekehrt und habe über starke Durchfälle geklagt, aber offensichtlich keinen Arzt aufgesucht.
Die Tropenmediziner unterstrichen, Urlauber sollten sich vor Fernreisen medizinisch beraten lassen. Bei Reisen in Malariagebiete sollten sich Touristen vor Mücken schützen und unter Umständen vorbeugende Medikamente nehmen. Ebenso wichtig sei es, bei Erkrankungen nach der Rückkehr den Arzt aufzusuchen. “Malaria kann wie die meisten Tropenkrankheiten heute ausgezeichnet behandelt werden“, hieß es. “Todesfälle sind durch rechtzeitige Diagnose und Therapie vermeidbar.“
dpa
Samstag, 19. Januar 2008
Medien: 63-Jährige stirbt nach Kenia-Urlaub in ihrer Wohnung an Malaria
um
22:56
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